Schlagwort-Archiv: Berlin

dreigegeneinen

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dreigegeneinen wurde 2010 direkt nach dem Diplom am Bauhaus in Weimar von Maximilian Niggl, Nikolas Savic und Bastian Sevilgen gegründet. Seit 2012 sind wir in Berlin-Neukölln und seit 2013 Mitglied der Architektenkammer Berlin.
dreigegeneinen ist eine junge Werkstatt für Architektur, urbane Strategien und Gestaltung. Wir arbeiten offen und umfassend an Konzepten, Gebäuden, Ideen und der Stadt. Wir sind überzeugt, dass Architektur nicht bei dem Gebäude aufhört, sondern erst dort beginnt.
Es geht nicht um die Doktrin eines Stils, sondern um die Entwicklung eines starken Konzeptes aus dem Ort heraus.
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Sander Hofrichter Architekten (a|sh)

Sander Hofrichter Architekten (a|sh)

Martin Rieger

Philosophie – Räume für Menschen. Nachhaltiges Bauen für Gesundheit und Bildung

Als Spezialisten für Bauten der sozialen Infrastruktur zeigen wir mit jedem neuen Projekt, dass sich Wirtschaftlichkeit und innovative, ästhetische Architektur nicht ausschließen. Da sich unsere Gesellschaft stetig verändert, sind flexible Raumstrukturen für uns ein Gebot der Vernunft. Im steten Dialog entwerfen wir Lösungen, die den Bedürfnissen der Bauherren heute und in Zukunft entsprechen. Mit Hilfe von Entwurfsvarianten nähern wir uns Schritt für Schritt dem optimalen Ergebnis. Wir stehen für bestmögliche Qualität im vorgegebenen Budget und durchgängiges Kostencontrolling von Beginn eines Projekts bis zur Übergabe. Bei unseren Gebäudekonzepten legen wir großen Wert auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten. Dieser Haltung verdanken wir auch unsere Vorreiterrolle, die wir mittlerweile im Bereich des nachhaltigen Bauens für Gesundheit und Bildung einnehmen. Unser Büro hat bereits zwei durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vorzertifizierte Krankenhäuser sowie mehrere Passivbauten verwirklicht.

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HASCHER JEHLE

 

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HASCHER JEHLE

HASCHER JEHLE Architektur wurde 1992 von Rainer Hascher und Sebastian Jehle gegründet, 2005 kam Thomas Kramps als weiterer Geschäftsführer hinzu. Das Führungsteam wurde 2014 um die Assoziierten Fleur Keller, Markus Häffner, Carsten Krafft und Jens-Peter Riepen erweitert.

Das renommierte Berliner Architekturbüro hat mit seinen 60 Mitarbeitern bereits zahlreiche nationale und internationale Preise erhalten. Ausgezeichnete öffentliche Bauten sind z.B. das Kunstmuseum Stuttgart, das Montforthaus in Feldkirch, die Messehalle 11 und das Portalhaus in Frankfurt, das neue Gymnasium in Bochum oder das Menschenaffenhaus des Zoologischen Garten in Stuttgart. HASCHER JEHLE Architektur engagiert sich für nachhaltiges Bauen und ist Gründungsmitglied der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

1992    Gründung des Büros HASCHER JEHLE Architektur, Berlin

2000    Auszeichnung Deutscher Stahlbaupreis [dvg Hannover]

2003    Auszeichnung Architecture & Technology Award [dvg Hannover]

2006    Teilnahme an der 10. Architekturbiennale in Venedig

2008    Gründungsmitglieder der DGNB

Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V.

2009    Teilnahme an der 8. Architekturbiennale in São Paulo

2014    Balthasar-Neumann-Preis [Neues Gymnasium Bochum]

2016    Auszeichnung Iconic Award [Montforthaus]

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Felgendreher Olfs Köchling

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Felgendreher Olfs Köchling

2015 Gründung des Büros von Christian Felgendreher, Johannes Olfs,
Christina Köchling
2001-08 gemeinsames Studium an der UdK Berlin
2005-06 gemeinsame Ausführung von zwei Sommerhäusern in Berlin
2008-14 Berufserfahrung in verschiedenen Büros
2012-16 Lehrerfahrung an unterschiedlichen Universitäten
2015 Kindergarten Wildenstein, Rorschacherberg 3.Preis
2015 Aufstockung Baumwollbörse, Bremen 1.Preis (in ARGE mit Kühn
Malvezzi Architekten)
2015 Primarschulhaus Feld Azmoos, CH, 1.Preis
2015 Stadtarchiv Greifswald, Anerkennung
2015 Krematorium Thun, CH, 3.Preis
2016 Werkhof Sissach, CH, 5.Preis
2016 Werkhof Bülach, Kanton Zürich, Ch, 1.Preis
2016 Büro und Geschäftshaus Jacobshof, Bremen, 1.Preiskrematorium-thun

SOMETHING FANTASTIC

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Something Fantastic arbeitet im erweiterten Feld der Architektur und des Bauens und strebt Veränderung der ökologischen, sozialen und ästhetischen Realität durch die Planung und Realisierung kluger, einfacher und prototypischer Projekte an. Das Büro wurde 2010 von den Architekten Leonard Streich, Julian Schubert und Elena Schütz gegründet. Die Idee, dass Architektur direkt mit allem zusammenhängt, und die resultierende Forderung, als Architekten ein breites Interesse an der Welt zu pflegen und sich universell einzubringen, sind die Basis ihrer Arbeit, die von Buchgestaltung über Ausstellungskonzeption bis zum klassischen Entwurf reicht. Die drei Gründungspartner lehren den Master of Advanced Studies im Bereich Städtebau an der ETH Zürich mit dem Fokus auf informelle und dynamische Stadtentwicklung.

  • Lehrtätigkeiten: Universitäten Paris, Berlin und Karlsruhe
  • Vorträge: GSA Yokohama, Vereinigung der Norwegischen Architekten (Oslo)
  • Regelmäßige Tätigkeit als Gastkritiker
  • Teil Architekturbiennalen in Sao Paulo (2012) und Venedig (2012/ 2014)
  • Ausstellungen: Galerie Nolan Judin (Berlin), Vallery Traan (Antwerpen)
  • DAM Architectural Book Award 2012, 2013 und 2016

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Ivan Reimann – Thomas Müller

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Thomas Müller

1957 geboren in Bamberg
1977-1987 Studium Architektur TU Berlin, Master in Virginia, USA; Architekturstudium in New York, Diplom TU Berlin, AA Diplom in London

1987-1988 Tutor in London (Architectural Association School of Architecture)
1988 Gründung des Büros Thomas Müller, Ivan Reimann, Andreas Scholz, Architekten
1988-1992 Gastprofessor in New York (Cooper Union School of Architecture)
seit 1994 Partnerschaft Thomas Müller Ivan Reimann Architekten
1991-2001 Gastkritiker an der Harvard University Cambridge und an der Cooper Union School of Architecture New York
seit 2002 Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH
2004-2005 Gastprofessor, Harvard
2004-2005 Rudolf-Loedders-Preis 2005, Studentenwettbewerb
2009-2014 Gastkritiker, University of Limerick School of Architecture, Ireland

1957 geboren in Bamberg
1977 – 1982 Architekturstudium, Technische Universität Berlin
1982 – 1983 Master of Architecture, Virginia Polytechnic Institute and State University,
Blacksburg Va.
1983 – 1984 Architekturstudium, Cooper Union School of Architecture, New York NY
1985 Diplom der Architektur, Technische Universität Berlin
1986 – 1987 AA Diplom, Architectural Association, London

Lehrtätigkeit
1987 – 1988 Tutor, Architectural Association (AA) School of Architecture, London
1988 – 1991 Gastprofessor, Cooper Union School of Architecture, New York
1991 Gastkritiker, Harvard University Graduate School of Design, Cambridge, Massachusetts
2000 Gastkritiker, Cooper Union School of Architecture, New York, N.Y.
2001 Gastkritiker, Harvard University Graduate School of Design, Cambridge, Massachusetts
2004 – 2005 Gastprofessor, Harvard University Graduate School of Design, Cambridge, Massachusetts
2004 – 2005 Rudolf Loedders-Preis 2005, Studentenwettbewerb
2009 – 2014 Gastkritiker, University of Limerick School of Architecture , Limerick, Ireland
Büro
1988 Gründung des Büros Thomas Müller, Ivan Reimann, Andreas Scholz, Architekten
seit 1994 Partnerschaft Thomas Müller Ivan Reimann Architekten
seit 2002 Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH

Roland Duda

Duda Ortner + Ortner Baukunst

Zum Auftakt des Sommersemesters freuen wir uns Roland Duda, Geschäftsführer und Partner an unserer Hochschule in Coburg begrüßen zu dürfen!

Roland Duda

Geschäftsführer & Partner

geboren 1966, studierte Architektur in Berlin und arbeitet seit 1996 im Büro Ortner & Ortner Baukunst. Seit 2011 ist er geschäftsführender Gesellschafter Büro Berlin. Zwischen 1996 und 2008 leitete er Großprojekte wie den Neubau der Sächsischen Landes-, Staats und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), das Liliencarré Wiesbaden sowie das Forum Duisburg. Momentan verantwortlich ist er für die Umsetzung der Wüstenrot & Württembergische Versicherungs AG Zentrale, Ludwigsburg und den Bau der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin.

 

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Knippers Helbig Advanced Engineering Stuttgart – Berlin – New York

Knippers Helbig Advanced Engineering ist ein national und international tätiges Ingenieurbüro. Mit einem multidisziplinären Team aus Ingenieuren und Architekten bietet das Unternehmen ein umfassendes Leistungsspektrum für die Tragwerksplanung, Fassadenplanung und Geometrieentwicklung architektonisch anspruchsvoller Hochbau- und Brückenprojekte.

Das Ingenieurbüro wird derzeit von Jan Knippers, Thorsten Helbig und Boris Peter geführt.
Neben dem Büro in Stuttgart gibt es Niederlassungen in New York und Berlin.

Boris Peter, Dipl. Ing. Bauwesen, Partner und geschäftsführender Gesellschafter bei Knippers Helbig Advanced Engineering, studierte Bauingenieurwesen und Architektur an der Universität Stuttgart. Nach dem Bauingenieur Diplom arbeitete er in Ingenieurbüros in Deutschland und den USA, bis er sich 2002 Knippers Helbig Advanced Engineering anschloss. Boris Peter ist seit 2008 in der Geschäftsleitung des Büros tätig und war maßgebend an der erfolgreichen Umsetzung zahlreicher Neu- und Umbauprojekte im In- und Ausland beteiligt, beispielsweise dem Kongresszentrum in Kigali, der Firmenzentrale der Habermaaß GmbH in Bad-Rodach oder dem Sportzentrums in Luxemburg.

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Philosophie

Die Voraussetzung für unsere Entwurfsarbeit ist der Wille zu gestalten. Das Ziel ist, für jede Bauaufgabe einen adäquaten Ausdruck zu finden, der über das Notwendige hinausgeht. Die Entwürfe werden aus dem kulturellen Zusammenhang entwickelt und reflektieren die spezifischen Eigenschaften der Bauaufgabe und des jeweiligen Ortes. Die so konzipierten Gebäude sind auf Dauer angelegt – Funktionsbezug und Alterungsfähigkeit sind Grundvoraussetzungen für einen ökonomischen wie ökologischen Umgang mit vorhandenen Ressourcen. Entsprechend kommt der richtigen Wahl des Materials, der Detaillierung und der handwerklichen Qualität in der Ausführung eine große Bedeutung zu.

Geschichte

1962
1967
1973
1996
Gründung des Büros Josef P. Kleihues und H. H. Moldenschardt in Berlin
Gründung des Büros Josef P. Kleihues in Berlin
Gründung des Zweitbüros Josef P. Kleihues in Dülmen-Rorup
Gründung des Büros Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH durch die Gesellschafter Josef P. Kleihues, Jan Kleihues und Norbert Hensel. Nach dem Tod von Josef Paul Kleihues im Sommer 2004 führen Jan Kleihues und Norbert Hensel das Büro fort. Michael Alshut ist seit 2006 Partner. Johannes Kressner ist seit 2010 Partner. Assoziierter Partner ist seit 2008 Götz Kern.
Portrait Ferdinand Bayer

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Projekte Topotec

Curriculum Vitae

Ferdinand Bayer

1985                             Geboren in Forchheim

2006                             Abitur, Gymnasium Ernestinum, Coburg

2007                            Zivildienst, Offene Behindertenarbeit Oberfranken

2008 bis 2012        Studium der Musiktherapie, Institut für Musiktherapie,  Abschluss: Privatrechtl. Diplom

2009 bis 2015        Studium der Landschaftsarchitektur, TU Berlin, Schwerpunkt: Entwurf & Freiraumplanung, Lehre: Prof. Undine Giseke, Prof. Jürgen Weidinger, Prof. Cordula;  Loidl-Reisch

2013 bis heute       TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschatfsarchitekten mbH
Aufgabenbereich: Entwurf Wettbewerbe
Projekte: Berlin TXL, The Urban Tech Republik (mit MVRDV) Hardenbergplatz, Berlin
Gebietsplanung Unterfeld, Zug/Baar (mit HHF Architekten)
Weggishof, Areal Oberbüel, Weggis (mit HHF Architekten)
Parking & More, Dreispitz Ruchfeld – Schweiz (mit HHF  Architekten)
Siemens Campus Süd, München (mit Ortner & Ortner Baukunst)
BMW Group FIZ, München (mit HENN Architekten)
ROCHE, Penzberg (mit ALLMANN SATTLER WAPPNER Architekten)

BERLIN TXL – THE URBAN TECH REPUBLIK

Berlin erhält einen neuen Wachstumskern. Rund um den prägnanten Nukleus des ehemaligen Terminalgebäudes des Flughafen Tegels wird ein neuer Stadtteil mit mehreren Quartieren entstehen. Mit Schwerpunkt auf Hochschule, Forschung, umweltverträglicher Produktion und Wohnen entsteht auf den Flächen ein Entwicklungsort für die urbanen Technologien von morgen. In Anspruch, Dimension und Komplexität jenseits herkömmlicher Gewerbe- und Industrieparks, stellt sich für die Zukunft von Berlin TXL die Frage nach urbaner Entwicklung. Tragfähige und identitätsstiftende Leitmotive für die bauliche Entwicklung sollen gewährleisten, dass zusammen mit forschungsstarken Hochschulen, global agierenden Hochtechnologieunternehmen und phantasiereichen Gründern ein neuer, international einmaliger, städtischer Ort für Innovationen geschaffen werden kann. Diese klar formulierten Motive sind der Kern der Gestaltungsansprüche, welche die großflächige Entwicklung über die nächsten Jahrzehnte initiieren und begleiten werden.

Die zentralen Prinzipien und einfachen Grundregeln sind in Leitlinien zusammengefasst. Sie sollen vorhandene Qualitäten kurzfristig erschließen und den Wachstumsprozess langfristig und nachhaltig begleiten – als Rahmen für Möglichkeiten. Mit ihrer Hilfe kann der kooperativ entwickelte Masterplan zur Nachnutzung des Flughafens Tegel Stück für Stück mit Produktion, städtischem Leben und Schaffen gefüllt werden: Der Respekt vor der baulichen, geschichtlichen, kulturellen und natürlichen Substanz des Ortes bedeutet vor allem die weitest gehende Nutzung der materiellen und ideellen Identität des ehemaligen Flughafens. Der als eigener Stadtbestandteil weiträumige, großflächige und besondere Inselcharakter wird deshalb von Anfang an als Wert an sich erschlossen und in Folge weiter qualifiziert. Die unterschiedlichen, vorhandenen Siedlungsstrukturen und Landschaftselemente wie Wald oder Heide werden berücksichtigt. Die naturgemäß großen, offenen Flächen geben dem Ort den Grundcharakter des offenen Feldes. Dieses Hauptlandschaftselement wird als großzügige räumliche Grundstruktur weiter entwickelt.
Der Einfluss der Akteure der weiteren städtebaulichen Entwicklung für das Werden des neuen städtischen Raums wird als Chance und Verantwortung wahrgenommen. Er wird für das gemeinsame Ganze auch gestalterisch genutzt. Erst mit der Bebauung der Baufelder bekommen die gemeinschaftlichen Einrichtungen und der öffentliche Raum schlussendlich Gestalt und Qualität. Der Fokus auf der Qualität der Schnittstelle zwischen dem öffentlichen und privaten Raum trägt dem Anspruch Rechnung, einen sozial aktiven und kommunikativen Stadtteil zu schaffen. Die Planungen berücksichtigen die Dynamik und die unterschiedlichen Stadien im Werden des neuen Stadtteils. Das Wachstum als Prozess an sich ist Bestandteil des Konzepts. Alle Zwischenphasen müssen jeweils eine hohe Qualität haben.

Das Schaffen und Produzieren wird die Kernfunktion des neuen Stadtquartiers sein. Dieser Charakter des Produktiven soll sich auch nach außen zeigen. Neben dem Aspekt möglichst viele bauliche Elemente auch produktiv zu nutzen (z.B. mit Solardächern oder innovativem Wassermanagement) können angesiedelte Firmen nach außen präsent sein; sich und ihre Produktion zeigen.

Präsenz und Transparenz sind – gerade in einem Gewerbegebiet – wichtige städtebauliche Kriterien, die über Beziehung des einzelnen Gebäudes, oder Gebäudeensembles zum öffentlichen Raum den Grad der Urbanität definieren. Transparenz gewährleistet die Bereicherung des öffentlichen Raums und vermehrt Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion. Diese vielschichtige Beziehung vom öffentlichen Raum zum Gebäude soll sich auch in der Ausformung der einzelnen Architekturen finden.

Das den Leitlinien folgende einfache Regelwerk soll als Orientierungsmassstab für alle baulichen Initiativen dienen und bei den Bauherren Interesse wecken, an dem Erscheinungsbild des Standortes positiv mitzuwirken. Dazu zählen natürlich auch die Maßnahmen, die – quasi als gutes Vorbild – den baulichen Rahmen für den Städtebau bilden werden: die Erschließungsflächen, Straßen und Wege. Die unterschiedlichen Charaktere der Quartiere und der Charakter des gesamten, neuen Stadtteils werden sich mit der sukzessiven Entwicklung realisieren. Das Werden des neuen Stadtteils bedingt vor allem die Wirkung und Mitwirkung der Akteure und der Gestalt und Aktivität der einzelnen Baufelder. Die daraus folgenden Leitlinien regen daher zu einer gemeinschaftlichen Verpflichtung für das Schaffen eines erfolgreichen, lebendigen neuen Stadtquartiers, an.